Wohnungsverweisung nach mutmaßlicher häuslicher Gewalt in Vorhalle
Wohnungsverweisung nach mutmaßlicher häuslicher Gewalt
Am Samstagmittag rückte die Polizei zu einem Einsatz in Hagen-Vorhalle aus. Nach Angaben der Einsatzkräfte war es in einer gemeinsamen Wohnung zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf Gegenstände durch die Räume geworfen und weitere Besitztümer beschädigt wurden.
Während des Streits soll ein 49 Jahre alter Mann versucht haben, seinen 42 Jahre alten Partner zu würgen. Das mutmaßliche Opfer konnte sich gegen die Attacke wehren und wurde leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der Beschuldigte bereits in den Tagen zuvor aggressiv verhalten.
Die Polizei wies den 49-Jährigen aus der gemeinsamen Wohnung und sprach ein 14-tägiges Rückkehrverbot aus. Die Staatsanwaltschaft und die Ermittler prüfen nun das weitere Vorgehen; die Ermittlungen dauern an.
Hilfe und Prävention
Betroffene häuslicher Gewalt sollen sich nicht scheuen, Unterstützung zu suchen. Die Polizei steht als Ansprechpartner zur Verfügung, und es gibt rund um die Uhr erreichbare, anonyme Beratungsangebote für Betroffene unabhängig vom Geschlecht. Zudem bietet das örtliche Kommissariat Opferschutz Beratung und Unterstützung an.
Die Behörden betonten, dass jeder Hinweis aus der Nachbarschaft oder von Zeugen wichtig sein kann, um Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und Betroffene zu schützen.